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Geistheilen
Geistheilen bezeichnet das Heilen von Krankheiten oder körperlichen Beeinträchtigungen, hauptsächlich durch äußere Anwendungen. Dieser Methode liegt entweder ein religiöses oder magisch – esoterisches Weltverständnis zu Grunde. Geistheiler gehen davon aus, dass durch den Körper verschiedene „Energiebahnen“ fließen. Ist nun eine solche Bahn gestört, kommt es zu einer körperlichen Erkrankung. Beim Geistheilen wird diese dann durch einen speziell ausgebildeten Heiler behandelt: Anwendungsverfahren sind beispielsweise das Auflegen der Hände auf bestimmte Körperpartien, gemeinsame Gebete und Meditationen, um Selbstheilungskräfte zu aktivieren, oder Gespräche zwischen Patient und Heiler, die dazu dienen, Ursachen einer Erkrankung im Unterbewusstsein festzustellen.
Das Geistheilen steht nicht in Konkurrenz zur klassischen Medizin. Diese bekämpft lediglich die Symptome einer Krankheit, während die spirituelle Heilung hauptsächlich auf die Ursachen eingeht und diese zu beheben versucht, indem sie energetische Flüsse wieder in ihr Gleichgewicht bringt.
Der Erfolg des Geistheilens konnte bislang noch nicht nachgewiesen werden. Es ist fraglich, inwiefern der Placeboeffekt darauf einwirkt.
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