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Radiästhesie
Bei der Radiästhesie handelt es sich um eine Parawissenschaft oder Pseudowissenschaft, die davon ausgeht, dass feinfühlige Organismen bestimmte Strahlungen wahrnehmen können. Es gibt zwei Teilgebiete: erstens den physikalischen Bereich, der materielle Dinge wie Steine, Metalle, Pflanzen oder Körper auf Strahlungen untersucht und zweitens den mentalen Bereich, der sich mit der Untersuchung der menschlichen Psyche oder Aura und der Wahrnehmung von Strahlung aus der Ferne, also deren Fernwirkung, befasst. Radiästhesie benötigt eine paranormale Feinfühligkeit des einzelnen Menschen und als Hilfsmittel wird seit dem Mittelalter die Wünschelrute verwendet.
Besonders oft suchen Radiästheten nach Wasseradern, da diese nach ihrer Überzeugung zu Abweichungen im Erdmagnetfeld führen und somit für Menschen, Tiere und Pflanzen schädlich sind. Ein anderes Aufgabengebiet der Radiästhesie ist die Suche nach so genannten Gobalgitternetzen, die in Mitteleuropa in magnetischer Nord-Süd-Richung in 2 Meter Abständen und in Ost-West-Richtung im 2,5 Meter Abständen verlaufen und ebenfalls Einflüsse auf Menschen, Tiere und Pflanzen haben.
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